
Die Avocoop-Gruppe, ein aufstrebender Akteur auf dem Markt für konventionelle Avocados
Veröffentlicht in Alimarket
Der Avocadomarkt gehört derzeit zu den dynamischsten Segmenten des Obstsektors in unserem Land. Es handelt sich um eine Kategorie ohne erkennbare Wachstumsgrenze, die weiterhin neue Industrieprojekte hervorbringt, welche die Produktionskapazität bis 2027 erhöhen werden, um die steigende Nachfrage in Europa zu decken. Neben den bereits von Alimarket angekündigten Expansionsprojekten — getragen von Trops, Montosa, Reyes Gutiérrez und Exceltrop — ist auch die wachsende Bedeutung der Avocoop im Bereich konventioneller Avocados hervorzuheben.
Die Muttergesellschaft ist Avocoop, S.L. mit Sitz in Málaga, die zu gleichen Teilen im Besitz von Francisco Claros — Eigentümer von Eurofresh Vegetales y Frutas —, dem valencianischen Unternehmen Vicente Giner und der chilenischen Gruppe Agrícola Pacífico Sur (APS) ist. In Spanien ist ihr wichtigster Kunde Mercadona, die sie mit Früchten aus verschiedenen Herkunftsländern beliefert, um eine ganzjährige, konstante und qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen. Obwohl die valencianische Supermarktkette mit zahlreichen Lieferanten zusammenarbeitet, um die Versorgung mit einer Frucht zu gewährleisten, deren Nachfrage stetig wächst — sowohl frisch als auch als Convenience-Produkt (Avocadopulpe und Guacamole).
Zur Stärkung ihrer globalen Aktivitäten hat die Grupo Avocoop neue Plantagen in Chile, Peru und der Dominikanischen Republik angelegt, wodurch die Mengen in den jeweiligen Vermarktungsfenstern gesteigert werden können. Darüber hinaus hat das Unternehmen in Chile eine neue Farm mit 100 Hektar erworben. Auf der anderen Seite des Atlantiks, genauer gesagt in Beniflá (Valencia) — in den Anlagen von Vicente Giner —, wurde die Kapazität für die Verarbeitung und Reifung dieser tropischen Frucht erweitert. Außerdem hat die Gruppe ihre Verpackungskapazität erhöht, indem sie in ihren Anlagen in der Dominikanischen Republik zusätzliche 2.000 Tonnen geschaffen hat sowie in ihrem Lager in Peru, wo die Kapazität um 1.500 Tonnen gesteigert wurde.



